Der Traum von Spielen in Deutschland
Nachwuchsathletinnen und -athleten entwickeln beim Zukunftsworkshop #MeineSpiele ihre Vision von
möglichen Spielen in Deutschland – und denken dabei weit über den Sport hinaus.
Noch bevor die ersten Worte über Nachhaltigkeit, Bewerbungsprozesse oder Infrastruktur fallen, liegt etwas in der Luft: Gänsehaut, Vorfreude, ein leises Knistern. Dreizehn Nachwuchsathletinnen und -athleten aus elf olympischen,
para- und deaflympischen Sportarten sind zum Zukunftsworkshop #MeineSpiele gemeinsam von Sporthilfe und Bundesliga Stiftung (vormals DFL Stiftung) in Düsseldorf zusammengekommen. Die jungen Talente waren da, um über etwas zu sprechen, das für
sie weit mehr ist als ein sportliches Ereignis: Ihre Vision von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland.
Für viele von ihnen sind die Spiele das große Lebensziel. Sie stehen für sportliche Höchstleistung, für Träume, für Momente, die man nie vergisst. Für die 18-Jährige Trampolin-Athletin Greta Steinbrenner ist allein die Vorstellung, im eigenen Land bei Olympia anzutreten, „unglaublich“. Und Para-Tischtennisspieler Mio Lukas Wagner beschreibt seine Vorstellung von den Paralympics als einen Ort der Vielfalt und des gemeinsamen Weitergehens.
Im Verlauf des Workshops, welcher auf Initiative des Next Gen Jugendbeirats der Bundesliga Stiftung entwickelt wurde, wird deutlich, dass die Spitzensportlerinnen und -sportler von morgen nicht nur an dem größten Multisportevent der Welt erfolgreich teilnehmen wollen, sondern dieses gerne auch aktiv mitgestalten möchten. Sie wünschen sich Spiele, die niemanden ausschließen. Spiele, in denen olympische, paralympische und deaflympische Wettbewerbe selbstverständlich zusammengehören. Spiele, die zeigen, dass Gleichberechtigung nicht verhandelbar ist, sondern gelebt werden muss – ein sympathisches Zukunftsbild, das weit über Medaillen hinausgeht.
Die Nachwuchstalente träumen von einem Olympischen und Paralympischen Dorf, das nicht nach zwei Wochen verschwindet, sondern bleibt – als Wohnraum, als Begegnungsort, als Symbol dafür, dass große Ereignisse langfristige Spuren hinterlassen können. Von Sportstätten, die nicht nur für Rekorde gebaut
werden, sondern für Kinder, Vereine, Familien. Von Mobilität, die klimafreundlich ist und Menschen verbindet, statt sie auszugrenzen. Es ist eine Vision, die Verantwortung übernimmt. Und die zeigt, wie ernst diese Generation Nachhaltigkeit nimmt.
Ein Überblick über die erarbeiteten Ideen der Nachwuchsathletinnen und -athleten im Rahmen des Zukunftsworkshops von Sporthilfe und Bundesliga Stiftung:
